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	<title>Smart Contracts | Blockchain Europe</title>
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	<title>Smart Contracts | Blockchain Europe</title>
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		<title>Internationales Blockchain-Netzwerk initialisiert</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Mar 2023 10:23:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gestern waren wir zu Gast in Windesheim und haben unseren Partner in das Shared Economy Blockchain-Netzwerk zum Projekt C3BO aufgenommen. Unser Prototyp der Kapazitätsbörse kann in Betrieb genommen werden. Erster Anwendungsfall der Blockchain-basierten Kapazitätsbörse ist der 3D-Druck von Ersatzteilen im B2B-Geschäft. Hier können verfügbare 3D-Druck-Kapazitäten zwischen den Netzwerkteilnehmenden geteilt und nach der Inanspruchnahme abgerechnet werden. Um die Entwicklungsergebnisse praktisch [&#8230;]]]></description>
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<p>Gestern waren wir zu Gast in Windesheim und haben unseren Partner in das Shared Economy Blockchain-Netzwerk zum Projekt C3BO aufgenommen. Unser Prototyp der Kapazitätsbörse kann in Betrieb genommen werden.</p>



<p>Erster Anwendungsfall der Blockchain-basierten Kapazitätsbörse ist der 3D-Druck von Ersatzteilen im B2B-Geschäft. Hier können verfügbare 3D-Druck-Kapazitäten zwischen den Netzwerkteilnehmenden geteilt und nach der Inanspruchnahme abgerechnet werden. Um die Entwicklungsergebnisse praktisch testen zu können, wurde gestern ein internationales Blockchain-Netzwerk aufgebaut, das zukünftig von den Forschungspartnern Fraunhofer IML, Fraunhofer FIT, dem Lehrstuhl für Unternehmenslogistik der TU Dortmund und der Windesheim University of Applied Science kollaborativ betrieben wird.</p>



<p>Wo eigene Ressourcen oder Maschinen fehlen, können Kapazitätsbörsen helfen. Auf Plattformen werden freie Kapazitäten angeboten, können gebucht und bezahlt werden. Der Einsatz von Smart Contracts zur automatischen Vermittlung verfügbarer Kapazitäten stiftet Vertrauen zwischen den Netzwerkteilnehmenden durch eine neutrale, transparente und manipulationssichere Nachweisführung. Dadurch kann eine Shared Economy entstehen, die eine höhere Auslastung vorhandener Infrastrukturen verspricht und einen Beitrag zur ökonomischen und ökologischen Nachhaltigkeit leistet.<br><br>Alle Ergebnisse der prototypischen Kapazitätsbörse und des internationalen Blockchain-Netzwerkes werden offen mit der Community geteilt.</p>
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		<title>Neue Übersichtsbroschüre</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Scherer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2022 08:51:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Blockchain Europe hat in den vergangenen Monaten und Jahre an vielen Stellen die Blockchain-Technologie in den Einsatz gebracht. Einen Überblick über die bisherigen Forschungs- und Anwendungsprojekte bietet die neue Broschüre «Wir sind Blockchain Europe – die Blockchain Macher», die ab heute zum Download zur Verfügung steht. Wer mit uns die Blockchain-Technologie in die betriebliche Praxis [&#8230;]]]></description>
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<p>Blockchain Europe hat in den vergangenen Monaten und Jahre an vielen Stellen die Blockchain-Technologie in den Einsatz gebracht. Einen Überblick über die bisherigen Forschungs- und Anwendungsprojekte bietet die neue Broschüre «Wir sind Blockchain Europe – die Blockchain Macher», die ab heute zum Download zur Verfügung steht. Wer mit uns die Blockchain-Technologie in die betriebliche Praxis bringen möchte, findet hier Zahlen, Daten, Fakten, Inspiration und konkrete Anwendungsfälle aus Logistik und Supply Chain Management.</p>



<p>Das interaktive PDF zur neuen Broschüre bietet neben kurzweiligen Übersichtstexten auch Verlinkungen zu weiterführenden Informationen via Klick oder Scan. So können praktische Werkzeuge, Open Source Veröffentlichungen oder Whitepaper auch direkt aus dem Dokument heraus heruntergeladen werden.</p>



<p>Erfahren Sie mehr über Blockchain Europe und die Anwendung der Blockchain-Technologie. Viel Spaß beim Schmökern und Lesen.</p>



<p><strong><a href="https://blockchain-europe.nrw/wp-content/uploads/Die_Blockchain_Macher_Broschuere_12_2022.pdf">Download der Broschüre</a></strong></p>
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		<title>Blockchain Navigator: Open-Knowledge Whitepaper-Reihe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Scherer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2022 10:44:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit dem ersten Beitrag startet heute die Blockchain Navigator Reihe von Blockchain Europe. Die Veröffentlichungsreihe Blockchain Navigator gewährt Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse des Blockchain Europe Projektes. Es werden gleichsam wissenschaftlich fundierte »Insights«, wie auch praxisgerecht aufgearbeitete Leitfäden und Methoden als »Toolbox« präsentiert, um einen effektiven und zielgerichteten Einsatz der Blockchain-Technologie in den Geschäftsprozessen unterschiedlicher Industrien [&#8230;]]]></description>
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<p>Mit dem ersten Beitrag startet heute die Blockchain Navigator Reihe von Blockchain Europe. Die Veröffentlichungsreihe Blockchain Navigator gewährt Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse des Blockchain Europe Projektes. Es werden gleichsam wissenschaftlich fundierte »Insights«, wie auch praxisgerecht aufgearbeitete Leitfäden und Methoden als »Toolbox« präsentiert, um einen effektiven und zielgerichteten Einsatz der Blockchain-Technologie in den Geschäftsprozessen unterschiedlicher Industrien zu ermöglichen – von der initialen Überlegung bis zur tatsächlichen Einführung. Ganz im Sinne einer Open Community und des Open-Knowledge-Ansatzes stellen wir unsere Ergebnisse über dieses Format frei zugänglich zur Verfügung und laden zur Diskussion ein.</p>



<p>Der erste Insights-Beitrag »Rechtsssichere Nutzung Blockchain-basierter Smart Contracts« beschäftigt sich mit der Untersuchung der Rechtssicherheit in Bezug auf den Einsatz von Blockchain-basierten Smart Contracts. Dazu wird zunächst der Begriff der Rechtssicherheit definiert und dahingehend untersucht, welche Kriterien bzw. Charakteristika den Status der Rechtssicherheit schaffen. Anschließend wird ein Übertrag dieser Eigenschaften auf verschiedene Konstellationen durchgeführt, in denen Smart Contracts zum Einsatz kommen können. Zudem findet eine Identifikation noch ausstehender Herausforderungen statt. Das Whitepaper kann kostenfrei runtergeladen werden. </p>



<p>Zukünftig sollen ca. alle vier bis acht Wochen weitere Beiträge erscheinen, die anschließend über die Open Knowledge Plattform des Projektes zusammengefügt werden. Autoren des aktuellen Beitrags sind Dominik Bons und Tan Gürpinar von der TU Dortmund sowie Thuy Tien Nguyen Thi vom Fraunhofer IML. Im Sinne einer offenen Diskussion können alle interessierten Personen gerne auf die Autoren zu gehen. </p>



<p><a href="https://blockchain-europe.nrw/wp-content/uploads/01_Blockchain-Navigator_Rechtssichere-Contracts.pdf">Whitepaper downloaden</a></p>
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		<title>Perspektiven: Blockchain &#038; der Blick aufs Recht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Scherer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 May 2022 06:19:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine „Blockchain made in Europe“, zentral und verlässlich: Das ist nur ein Anliegen von Prof. Dr. jur. Dagmar Gesmann-Nuissl, das sie im Rahmen unserer Reihe „Perspektiven“ aufzeigt. Im Gespräch mit Blockchain Europe erläutert die Inhaberin der Professur für Privatrecht und Recht des geistigen Eigentums an der Technischen Universität Chemnitz, Mitglied des Beirats von Blockchain Europe, [&#8230;]]]></description>
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<p>Eine „Blockchain made in Europe“, zentral und verlässlich: Das ist<strong> </strong>nur ein Anliegen von Prof. Dr. jur. Dagmar Gesmann-Nuissl, das sie im Rahmen unserer Reihe „Perspektiven“ aufzeigt.<strong> </strong>Im Gespräch mit Blockchain Europe erläutert die Inhaberin der <a href="https://www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/jura2/">Professur für Privatrecht und Recht des geistigen Eigentums an der Technischen Universität Chemnitz</a>, Mitglied des Beirats von Blockchain Europe, welche rechtlichen Rahmenbedingungen dafür bereits geschaffen wurden – und welche noch geschaffen werden müssen. &nbsp;</p>



<p><strong>Wie ist Ihr Blick als Juristin auf die Blockchain bzw. die Blockchain-Technologie?</strong></p>



<p>Als Juristin hat man vor allem den Ordnungsrahmen im Blick, der in Bezug auf die Blockchain an vielen Stellen noch ausbaufähig ist. Dabei müssen wir natürlich nicht alle Fragestellungen durch neue Gesetze behandeln, aber die grundlegenden Orientierungen müssen schon durch einen Ordnungsrahmen vorgegeben werden. Ein guter Ordnungsrahmen schafft Vertrauen und hilft am Ende dabei, die Blockchain-Technologie als Instrument zur Beschleunigung, Vereinfachung und Präzisierung von Prozessen und Transaktionen anzunehmen und sie in der Breite der Gesellschaft zu verorten. Darauf aufbauend können dann Normungs- und Standardisierungsaktivitäten einen weiteren Beitrag zur Konkretisierung leisten. <strong></strong></p>



<p><strong>Rechtsunsicherheiten sind für viele Unternehmen, die grundsätzlich Interesse an dem Thema Blockchain haben, heute noch ein Hemmschuh, die Technologie einzuführen &#8230;</strong></p>



<p>Das ist sicherlich richtig – aber mir ist es in diesem Zusammenhang auch wichtig, dass wir nicht pauschal von einer fehlenden Rechtsumgebung sprechen. Denn es gibt durchaus Bereiche, denen sich der Gesetzgeber bereits angenommen hat. Dies gilt vor allem für den Bereich der Finanzwirtschaft und der Kryptowährung, quasi der „Geburtsort“ der Tokenisierung. Im finanzwirtschaftlichen Bereich wurde mit der Änderung des Geldwäschegesetzes der Begriff des Kryptowertes und der Kryptoverwahrgeschäfte eingeführt. Mit dem Gesetz über elektronische Wertpapiere wurde zudem der rechtsgeschäftliche Umgang mit Kryptowerten rechtssicher gestaltet und Ende des Jahres wird eine europäische Verordnung in Kraft treten, die den Markt von Krypto-Assets europaweit reguliert. Im Gegensatz dazu sind wir allerdings im realwirtschaftlichen Bereich noch recht blank.</p>



<p><strong>Was bedeutet das konkret?</strong></p>



<p>Vor allem in den Einsatzgebieten, die für die Industrie und den Mittelstand von Bedeutung sind haben wir Nachholbedarf. Da gilt es zu klären, wie Vertragsschlüssen auf der Blockchain rechtssicher zustande kommen können und Erklärungen gegebenenfalls auch wieder zurückgenommen werden können oder um die Sach- bzw. Rechtsqualität von Vermögenswerten wie Token und NFT (kurz für Non-Fungible Tokens) sowie deren Übertragungs- und Eigentumsfähigkeit. Außerdem bleiben die Gewährleistung und Haftung bis hin zur unternehmerischen Verantwortung klärungsbedürftig – also ein „bunter Strauß“ an Rechtsfragen, der uns im realwirtschaftlichen Bereich noch beschäftigen wird.&nbsp;</p>



<p><strong>Warum ist eine sichere Rechtsumgebung von so entscheidender Bedeutung für die Blockchain bzw. dafür, dass Unternehmen die Blockchain nutzen?</strong></p>



<p>Ein Unternehmen muss einem Instrument vertrauen können. Andernfalls wird es dieses Instrument nicht einsetzen. Vertrauen entsteht nun einmal durch klare und transparente Regeln. Dies gilt umso mehr im Bereich der Digitalwirtschaft. Gerade auf unternehmerischer Seite schwingt immer noch die Angst mit, fehlerhaft zu agieren, sich angreifbar zu machen oder Geschäftsgeheimnisse zu verlieren, wenn plötzlich keine persönlichen Verhandlungen mit dem Vertragspartner mehr stattfinden, sondern die Einzelheiten eines Vertrages bis hin zu dessen Abschluss über Vertragsverhandlungsagenten automatisiert via Smart Contracts durchgeführt werden. Eine verständliche und transparente Rechtsumgebung, die z.B. die Token als Rechtsgut schuld- und sachenrechtlich begleitet und Vertragsabschlüsse über Smart Contracts absichert, würde hier für die notwendige Sicherheit, das Vertrauen und zugleich für Akzeptanz sorgen.</p>



<p><strong>Brauchen wir in Deutschland denn ein Token-Gesetz?</strong></p>



<p>Der Begriff „Token-Gesetz“ hat sich insbesondere durch die Gesetzgebung in der Schweiz und Liechtenstein etabliert. Die beiden Länder waren die ersten, die sich der „Token-Ökonomie“ mittels eines eigenständigen Gesetzes angenommen haben. Während die Schweiz finanzmarktbezogene Regelungen getroffen hat, ist das Token- und VT-Dienstleister-Gesetz aus Liechtenstein anwendungsneutraler. Es definiert unter anderem die Rolle von Intermediären und beschreibt Dienstleistungen sowie Geschäftsmodelle. Ob man ein solches „Token-Gesetz“ auch in Deutschland benötigt, ist meines Erachtens fraglich. Oftmals ist es ausreichend, die bestehenden Regelungen an den richtigen Stellen mit Bedacht fortzuschreiben oder sie mit (Interoperabilitäts-)Standards zu untersetzen. Das Recht sollte technologieneutral bleiben. Lediglich die Rechtsfragen, die sich aus den neuen Technologien ergeben, sollten rechtssicher aufgelöst werden.</p>



<p><strong>Gibt es einen Bereich, in dem sich die Blockchain Ihrer Meinung nach besonders gut einsetzen lässt?</strong></p>



<p>Das Transportwesen bietet grundsätzlich solch ein Anwendungsszenario. Es ist durch klare Strukturen geprägt, die sich wunderbar in „Wenn-dann-Regelungen“ automatisieren lassen. So kann ein Transportgut beispielsweise mit Sensorik ausgestattet sein, die erkennt, dass der Zielort der Ware erreicht und die Zahlung auszuführen ist. Sind begleitende Dokumentationen und Nachweise wie Ladescheine, Produktsicherheitszeugnisse oder Akkreditive erforderlich, dann lassen auch sie sich rechts- und fälschungssicher auf der Blockchain ablegen und automatisiert mit dem Transportgut mitführen. Am Empfangsort reicht es mitunter aus, eine automatisierte Prüfung auf Existenz und Vollständigkeit über Smart Contracts durchzuführen. Diese würde zum Beispiel besagen: „Das Dokument liegt vor, die Zahlung kann erfolgen“. Gerade aufgrund dieser recht einfachen Struktur im Transportbereich wurde in der Literatur bereits sehr früh darauf hingewiesen, dass sich die dort relevanten Bedingungen sehr gut über Smart Contracts – also in Form von Computercodes – festschreiben lassen, die dann nach automatisierter Überprüfung weitere Aktionen selbständig auslösen.</p>



<p><strong>Gilt das denn auch für komplexere Aktivitäten, wie für Vertragsverhandlungen?</strong></p>



<p>Dann wird es in der Tat problematischer. Ich denke da etwa an Verhandlungen über die Erheblichkeit eines Mangels oder an solche über einen Preisnachlass wegen unvorhergesehener Ereignisse. Dafür müssten zuvor alle möglichen Verhandlungspositionen der digitalen Vertragsagenten vorgedacht und durch Smart Contracts abgebildet werden.</p>



<p><strong>Logistik ist heute ja immer auch grenzüberschreitend: Wie sieht es denn im internationalen Kontext aus?</strong></p>



<p>Falls hier unterschiedliche Begriffswelten existieren, müssen auch diese miteinander in Harmonie gebracht werden: Die automatisierten Anweisungen müssen am Ende interoperabel sein. Inwieweit der Gesetzgeber hier unterstützen kann – oder dieses eher Standardisierungsorganisationen vorbehalten sein wird –, wird derzeit untersucht. Jedenfalls ist auch hier eine rechtssichere Umgebung für das Unternehmen, das die Blockchain nutzen soll, unerlässlich.&nbsp;&nbsp;</p>



<p><strong>Mehr Risiken eingehen, mehr Fehler zulassen: Brauchen wir in Deutschland ein neues Mindset für die Blockchain?</strong></p>



<p>Die Blockchain kann in der Datenwirtschaft zu einer wesentlichen Infrastruktur werden. Hierfür muss aber das Vertrauen in ihre Funktionsweise zunehmen. Das kann einerseits durch eine valide „European Blockchain“ und anderseits durch nachahmenswerte und regelbasierte Business Cases befördert werden. Dem sollte man sich offen stellen und auch erste Fehler in Kauf nehmen. Wenn neue Technologien eingeführt werden, lassen sich Fehler und Risiken nie vermeiden. Am Ende resultiert aber auch aus ihnen ein Erkenntnisgewinn und dieser trägt – wo erforderlich – auch zum Nachsteuern im Recht bei. &nbsp;</p>



<p><strong>Welche Maßnahmen müssten jetzt eingeleitet werden?</strong></p>



<p>Wir müssen es schaffen, Wertschöpfungsketten in ihrer Gesamtheit und Branchenvielfalt mittels der Blockchain-Technologie zu begleiten. Dabei kann eine „European Blockchain“ – also eine zentrale und verlässliche Infrastruktur, verbunden mit „klaren Spielregeln“ – eine wertvolle Hilfe leisten. In anderen Bereichen wie im Bereich der Produktsicherheit haben wir schon gezeigt, wie klare und nachvollziehbare Regelungen, die eng mit der Unternehmenswelt abgestimmt werden, eine Akzeptanz und Befolgungsbereitschaft generieren. Wenn wir zu einer „Blockchain made in Europe“ kämen, wäre das ganz prima.</p>



<p><strong>Und welche Anwendungen stehen für Sie im Fokus?</strong></p>



<p>Als Innovations- und Technikrechtlerin mit privatrechtlichem Lehrstuhl liegt mein Interessensgebiet in der Realwirtschaft. Daher wünsche ich mir eine Stärkung und eine zielgerichtete rechtliche Begleitung der realwirtschaftlichen Anwendungsszenarien – auch über die Transportwirtschaft hinaus.</p>



<p></p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p></p>



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<p><strong>Prof. Dr. jur. Dagmar Gesmann-Nuissl</strong></p>



<p>Technischen Universität Chemnitz</p>



<p>Professur für Privatrecht und Recht des geistigen Eigentums </p>



<p>Bild: @TU Chemnitz</p>
</div></div>



<p></p>
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		<title>Womit können und sollten Sie 2022 rechnen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Scherer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jan 2022 08:48:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wir schauen nach vorne, denn dort liegt die Zukunft. Gerne teilen wir unsere großen und kleinen Pläne mit Ihnen. Was können Sie 2022 von Blockchain Europe erwarten, auf was können Sie sich freuen und wobei können Sie mitwirken? Wir verraten es Ihnen in unserem kurzen Ausblick und lassen Platz für Überraschungen und neue Wege die [&#8230;]]]></description>
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<p>Wir schauen nach vorne, denn dort liegt die Zukunft. Gerne teilen wir unsere großen und kleinen Pläne mit Ihnen. Was können Sie 2022 von Blockchain Europe erwarten, auf was können Sie sich freuen und wobei können Sie mitwirken? Wir verraten es Ihnen in unserem kurzen Ausblick und lassen Platz für Überraschungen und neue Wege die Zukunft mit Blockchain zu gestalten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Januar</h4>



<p><strong>9 von 10 Unternehmen haben mittleres bis großes Potenzial für den Einsatz der Blockchain-Technologie</strong></p>



<p>Wir haben für Sie die Auswertung unseres kostenfreien Blockchain Quick Checks vorgenommen. 144 Unternehmen nahmen an dem online Fragebogen zur Ermittlung des Potenzials für den Einsatz der Blockchain-Technologie im eigenen Unternehmen teil. Alle Ergebnisse veröffentlichen wir ab dem 11. Januar.</p>



<p><strong>Blockchain in der Umsetzung</strong></p>



<p>Mit der Erkennung des Potenzials ist der erste Schritt getan, wirklich spannend wird aber erst die Umsetzung. Deshalb stellen wir im Jahr 2022 Best Practices und konkrete Umsetzungsbeispiele aus der Community vor. Begleiten Sie beispielsweise die Unternehmen EGGER Holzwerkstoffe Brilon GmbH &amp; Co. KG und Kronhardt IT-Consulting/Syworkx auf ihrem Weg hin zum Einsatz der Blockchain-Technologie in der Praxis. Beide Communitybeiträge erscheinen noch im Januar.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Februar</h4>



<p>Nach einem erfolgreichen Auftakt im Jahr 2021 geht die Blockchain Europe Meet-up Reihe ab dem 3. Februar weiter. Auch hier erfahren Sie mehr über konkrete Umsetzungsprojekte und erhalten Erfahrungsberichte aus erster Hand. Dieses Mal freuen wir uns über Beiträge von der Dachser SE und der Trust Certs GmbH. Die Reihe findet drei Mal pro Jahr statt.</p>



<p>Wir suchen nach Unternehmen mit Blockchain-Anwendungsfällen, die diese auf ihre Wirtschaftlichkeit untersuchen möchten – kostenfreie Workshops dazu sind im März geplant, deshalb sollten Sie sich spätestens im Februar bei uns melden. Wir erarbeiten in den Workshops gemeinsam den echten Business Value der Technologie.</p>



<p>Wir untersuchen Governance-Konzepte von Blockchain-Netzwerken und führen dazu kurze, gezielte Interviews mit Unternehmensvertreter/innen, die in aktive Blockchain-Projekte involviert sind – ebenfalls für März suchen wir hier Interessierte. Die Ergebnisse werden im Anschluss publiziert und der Community kostenfrei zur Verfügung gestellt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">März</h4>



<p>Wer Blockchain in die Unternehmenspraxis bringen möchte, aber noch nicht weiß, wie, der ist bei unserem Blockchain Praktiker gut aufgehoben. Das erfolgreiche Blended Learning Format startet in die zweite Runde und begleitet interessierte Unternehmer/innen von der Einführung in das Thema bis zur Umsetzung eines eigenen Blockchain-Projekts im Unternehmen. Innerhalb von sechs Monaten werden Sie zum Blockchain Praktiker.</p>



<p><strong>Open Source</strong></p>



<p>Blockchain Europe stellt weiterhin Open Source und Open Innovation in den Fokus. Auf dem Weg zum Europäischen Blockchain-Institut in NRW möchten wir nicht nur Open Source Software, Hardware und Geschäftsmodelle zur Verfügung stellen, sondern auch Open Knowledge. Wir starten mit unserer eigenen Veröffentlichungsreihe (Whitepaper). Ab März können Sie mehr über unterschiedliche Blockchain-Themen, technologische Ansätze, praktische Methoden und zielführende Vorgehensweisen in unserer „Guidance Reihe“ lesen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">April</h4>



<p>Ein Blockchain-basiertes Geschäftsmodell aufbauen oder das bestehende Geschäftsmodelle mit Hilfe der Blockchain-Technologie erweitern? Kein Problem. Unsere Canvases können was. Ab April helfen der Blockchain Business Model Canvas und der Blockchain Stakeholder Canvas beim Aufbau, der Analyse und der Identifikation aller wichtigen Stakeholder bei neuen und digitalen Geschäftsmodellen mit Blockchain. Auf dem Plan stehen digitale Veröffentlichungen, wissenschaftliche Paper, handliche Karten und eine Businessmodell Tool Box.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Mai</h4>



<p>Die entwickelten Open Source Software-Komponenten aus Blockchain Europe werden sukzessive online gestellt. Sie können kostenfrei von der Community genutzt und gemeinsam weiterentwickelt werden. Weitere Komponenten werden spätestens ab Mai folgen.</p>



<p><strong>Blockchain-fähige IoT-Devices</strong></p>



<p>Die Devices, die von Blockchain Europe entwickelt wurden, gehen 2022 in den Praxistest und werden gemeinsam mit Unternehmen und Netzwerken live und vor Ort im Einsatz getestet. Das Dragon-Ökosystem (Dragon: Device for reliable dangerous goods transport) das den „Bring your own Device“-Ansatz verfolgt, wird durch die Anbindung an ein Sensor-Kit erweitert und damit noch flexibler in seinem Einsatz, auch über den Anwendungsfall Gefahrgut hinaus.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Juni</h4>



<p><strong>Blockchain und 3D-Druck</strong></p>



<p>Mit Beginn des Jahres 2022 wurde mit Partnern aus der Blockchain Europe Community die Arbeit an einem gemeinsamen Blockchain-Netzwerk begonnen. Es entsteht ein funktionierendes Netzwerk aus dem Produktionsumfeld 3D-Druck und ermöglicht das Ableiten von Erkenntnissen zum Aufbau und Betrieb eines Blockchain-Netzwerkes. Im weiteren Verlauf der Initiative soll dieses Netzwerk unter sukzessiver Einbeziehung von Communitymitgliedern weiter auf- und ausgebaut werden. 3D-Druck und Blockchain gehören zu Ihren Interessen? Dann melden Sie sich bei Blockchain Europe.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zweite Jahreshälfte</h4>



<p><strong>Smart Contracts Bibliothek</strong></p>



<p>Blockchain Europe testet aktuell unterschiedliche Frameworks und die Kompatibilität von Smart Contracts auf unterschiedlichen Blockchains mit dem Ziel, Templates als Open Source für Wirtschaft und Wissenschaft zur Verfügung zu stellen. In diesem Jahr wird unser Projekt bereits die Bibliothek mit ersten Templates online stellen.</p>



<p><strong>Blockchain noch sicherer machen</strong></p>



<p>Das Hinterfragen von Blockchain-Lösungen vor dem Hintergrund der IT-Sicherheit wird 2022 intensiviert: Der Umgang mit unternehmensspezifischen und personenbezogenen Daten auf der Blockchain und deren Absicherung durch u.a. Manipulationssicherheit, Zugriffssteuerung, Verschlüsselung werden durch neue Sicherheitskonzepte, die gemeinsam mit Fachpartnern erarbeitet werden, beschrieben. Die Konzepte werden kostenfrei publiziert.</p>



<p><strong>Blockchain: Trends erkennen</strong></p>



<p>Die Blockchain kann als sehr dynamischer Technologiebereich verstanden werden. Eine verständliche Erschließung von Trends und Innovationen in diesem Bereich bildet der Blockchain Trendradar. Er zeigt den aktuellen Stand der Technologie sowie Entwicklungspotenziale auf und gibt Handlungsempfehlungen für Unternehmen, Forschungseinrichtungen aber auch die Politik. In der zweiten Jahreshälfte wird der Radar auf unserer Website kostenfrei veröffentlicht.</p>



<p>Darüber hinaus können Sie sich auf viele weitere spannende Formate, Leitfäden, Demonstratoren, praktische Hilfestellungen und Impulse freuen. Das Jahr 2022 hat das Potenzial ein sehr erfolgreiches Blockchain-Jahr zu werden. Packen wir es gemeinsam an! &nbsp;</p>
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		<title>Smart Contracts: Blockchain Europe plant Open Source Templates</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Scherer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Nov 2021 10:45:00 +0000</pubDate>
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<p>Smart Contracts werden die Welt, wie wir sie kennen, verändern. Sie läuten den nächsten Schritt im Rahmen der Digitalisierung unserer Industrie ein. Von der automatisierten Bestellung, Buchung und Bezahlung, bis hin zu dem sich selbst steuernden Container in der Lieferkette – smarte Verträge machen es möglich. Bis diese Zukunftsvision Realität ist, sind allerdings noch einige Schritte zu gehen. Blockchain Europe testet aktuell unterschiedliche Frameworks und die Kompatibilität von Smart Contracts auf unterschiedlichen Blockchains mit dem Ziel, Templates als Open Source für Wirtschaft und Wissenschaft zur Verfügung zu stellen.</p>
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<p>Eine Herausforderung bei der Realisierung und Verbreitung von Smart Contracts liegt in den unterschiedlichen Arten von Blockchains (sog. Blockchainframeworks): Smart Contracts sind nicht unmittelbar für verschiedene Blockchainframeworks nutzbar, d.h. die Kompatibilität ist derzeit noch stark eingeschränkt. Eine weitere Herausforderung besteht darin, dass für die Erstellung eines Smart Contracts eine gewisse Expertise in fachlicher, juristischer und technologischer Hinsicht vorhanden sein muss. Blockchain Europe testet deshalb aktuell unterschiedliche Frameworks entlang konkreter Use Cases und überprüft die Möglichkeiten, die Lösungsansätze kompatibel zu gestalten. Auf dieser Grundlage sollen dann bis zum Sommer 2022 erste Smart Contract Templates vorliegen und Open Source zur Verfügung gestellt werden. Mit diesen Templates soll die Ausgestaltung konkreter Smart Contracts für einen Anwendungsfall vereinfacht werden.</p>
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<p>Viele Verträge existieren nur in Papierform oder bestenfalls als digitalisierte Dokumente (PDF) auf Servern und in Archiven. Je nach Fall sind die Einbindung von Notaren oder zumindest von Rechtsabteilungen notwendig. Vertragsabschlüsse sind in der Regel zeit-, ressourcen- und damit kostenintensiv. Wenn die Prozesse nun digitalisiert, automatisiert und sogar autonomisiert werden, entfallen Kosten und Intermediäre. Möglich machen sollen es Smart Contracts. Die sogenannten intelligenten Verträge sind keine Verträge im herkömmlichen Sinne, sondern programmierte Wenn-Dann-Beziehungen. Informationen und Unterlagen zu Transaktionen zwischen zwei oder mehreren Vertragspartnern können über Blockchain-Plattformen komplett digital ausgetauscht werden – barrierefrei, verschlüsselt, nicht manipulierbar und für alle Beteiligten nachvollziehbar.</p>
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<p>Genau wie in der bisherigen Geschäftswelt gibt es in diesem Szenario aber nach wie vor viele unterschiedliche Formen von Verträgen, unterschiedliche Formen von Vertragspartnerschaften und unterschiedliche rechtlichen Rahmenbedingungen. Es gilt also mehrere Fragen zu beantworten: Wie kann ein Smart Contract erstellt werden? Welche Bestandteile sollte der Smart Contract beinhalten? Welches Framework bzw. welche Plattform ist für welchen Anwendungsfall geeignet. Genau diesen Fragen geht das Projekt Blockchain Europe aktuell nach.</p>
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<p>Anhand unterschiedlicher Anwendungsfälle wird getestet, welche Plattform sich bei welchen Anforderungen besonders eignet. Im Fokus stehen beispielsweise ein offenes 3D-Druck Netzwerk, bei dem unter anderem auch private Anwender involviert sind, und ein Netzwerk für die Gefahrgutabwicklung, das aus einem definierten Kreis an Anwendern besteht. Auf dem Prüfstand stehen unter anderem die Frameworks Ethereum, Tendermint und Hyperledger Fabric. Im Sommer 2022 möchten die Expertinnen und Experten gerne ihre Ergebnisse veröffentlichen und dann Smart Contracts Templates, also Vertragsvorlagen, Open Source stellen. Ab dem kommenden Jahr können Unternehmen dann die passenden Verträge aus einer Bibliothek beziehen und auf der entsprechenden Plattform einsetzen.</p>
<p>Das Projekt Blockchain Europe ist grundsätzlich technologieoffen. Weitere Frameworks und Vorschläge aus der Community werden gerne aufgegriffen.</p>
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		<title>Über Ethereum und Smart Contracts</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Scherer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Nov 2021 11:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nick Große ist Mitglied von Blockchain Europe und Experte auf dem Gebiet Smart Contracts. Derzeit arbeitet er gemeinsam mit Projektkolleginnen und -kollegen an der Umsetzung eines Smart Contracts Demonstrators mit einer Plattform basierend auf Ethereum. Im Interview haben wir genau nachgefragt. 1. Warum nutzt ihr bei der prototypischen Umsetzung der Smart Contract-Plattform Ethereum? Ethereum zählt [&#8230;]]]></description>
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<p>Nick Große ist Mitglied von Blockchain Europe und Experte auf dem Gebiet Smart Contracts. Derzeit arbeitet er gemeinsam mit Projektkolleginnen und -kollegen an der Umsetzung eines Smart Contracts Demonstrators mit einer Plattform basierend auf Ethereum. Im Interview haben wir genau nachgefragt. </p>



<p>1. <strong>Warum nutzt ihr bei der prototypischen Umsetzung der Smart Contract-Plattform Ethereum?</strong></p>



<p>Ethereum zählt neben der Bitcoin-Blockchain zu den etabliertesten Blockchain-Frameworks und erfreut sich aufgrund seiner Open Source-Struktur und der großen und lebhaften Community, wie der Truffle-Suite, großer Beliebtheit. Ethereum gilt außerdem als sehr einsteigerfreundlich. Es ermöglicht einen sehr einfachen Einstieg und begleitet interessierte EntwicklerInnen von der ersten Kommandozeile auf Protokollebene, über die Programmierung komplexerer Smart Contracts in Entwicklungsumgebungen, wie Remix, bis hin zur tatsächlichen Nutzbarmachung der Ergebnisse. So können mit überschaubarem Aufwand die interessanten Use-Cases direkt in erlebbare Umgebungen überführt und dort ausgiebig getestet werden – z.B. innerhalb eines Testnetzwerks und über sogenannte DApps auf Seiten des Frontends. Ob Hobbyentwickler oder Unternehmen: Jeder findet hier einen angemessenen Zugang. Jemand, der oder die verstehen möchte, wie Smart Contracts funktionieren, wie diese mit der Blockchain in Verbindung stehen und wie sie letztlich auf Anwenderebene nutzbar gemacht werden können, findet mit Ethereum einen sehr guten Einstieg.</p>



<p>2. <strong>Smart Contracts ließen sich auch über das bekannte Bitcoin-Netzwerk abwickeln, warum setzt ihr nicht auf dieses Framework?</strong></p>



<p>Zur Validierung einer jeden Transaktion ist ein Konsensmechanismus vorgesehen, der festlegt, unter welchen Bedingungen eine Transaktion validiert wird und wann somit ein weiterer Block erstellt bzw. geschrieben werden darf. Der in einer Bitcoin-Blockchain genutzte Konsensmechanismus ist der „Proof-Of-Work“. Diesem liegt zugrunde, dass eine gewisse Arbeitsleistung (hier in Form einer komplexen mathematischen Operation) erbracht werden muss, bevor der Block validiert ist. Der Prozess ist absichtlich zeitaufwändig, sodass mögliche Attacken unattraktiv werden, weil sie rechenintensiv und teuer sind. Der Mechanismus bietet einen guten Schutz, erweist sich aber als schlecht skalierbar und energieineffizient.</p>



<p>Ethereum bedient sich einem ressourcenschonenderen Konsensmechanismus, dem „Proof-of-Stake“, der einen höheren Durchsatz an validierten Transaktionen ermöglicht. Beim Proof-of-Stake erhalten jene Knoten das Recht zur Validierung, die eine bestimmte Menge an Einheiten aus der genutzten Krypto-Währung einbringen. Agiert dann ein zur Validierung berechtigter Knoten eigennützig, weicht sein Ergebnis also von der Mehrheit der Ergebnisse ab, verliert er bei überstimmter Mehrheit an ehrlichen Validationen das eingebrachte Kapital.</p>



<p>3. <strong>Ethereum und Bitcoin sind offene, dezentrale Netzwerke. Warum setzt ihr auf ein solches offenes Netzwerk?</strong></p>



<p>Wir setzen auf skalierbare Lösungen, die jedem auch zugänglich gemacht werden sollen: Weg von geschlossenen Insellösungen und Silodenken und hin zu einer gemeinsamen und offenen Entwicklung – ganz im Sinne der Technologie und der Community. Mit zunehmender Teilnehmeranzahl steigt auch die Anzahl an Knoten in einer Blockchain und damit auch die Stabilität des Netzwerkes, da mehr TeilnehmerInnen darüber entscheiden können, ob und inwieweit Transaktionen gültig bzw. ungültig sind. Eine höhere Teilnehmeranzahl wird also angestrebt. Um zu verhindern, dass nur wenige TeilnehmerInnen am Netzwerk teilnehmen und die Daten validieren, ist es wichtig, einer hohen Anzahl an TeilnehmerInnen den Zugang zu ermöglichen und sie zur aktiven Teilnahme zu motivieren.</p>



<p>4. <strong>Auch, wenn Smart Contracts digital abgewickelt werden, entstehen Transaktionskosten. Kannst du uns das Grundprinzip erläutern?</strong></p>



<p>Bevor ein Smart Contract genutzt wird, muss er zunächst auf die Blockchain aufgespielt werden. Hieraus entstehen initiale Transaktionskosten, die einmalig für das Aufsetzen eines Smart Contracts anfallen. Das Aufspielen eines Smart Contracts ist notwendig, damit die Teilnehmer einer Blockchain anschließend darauf zugreifen können. Innerhalb des Smart Contracts können wiederum Schreib- und Leseprozesse aufgerufen werden. Jegliche Prozedur, die dazu führt, dass neue Zustände in die Blockchain geschrieben werden, erzeugen Transaktionskosten. Die Höhe der Transaktionskosten bemisst sich an dem Berechnungsaufwand, der für die Ausführung der Funktion erforderlich ist. Die Transaktionskosten lassen sich demnach als eine Art Aufwandsentschädigung bzw. Gebühr betrachten, deren Höhe in einer Ethereum-Blockchain von wenigen Wei (<a href="https://gsoflog.lfo.tu-dortmund.de/news-und-events/wissenshaeppchen-29-ethereum/">A. d. R.: Transaktionsgebühren werden auf der Ethereum-Plattform in Gas(-Preisen) und in den Einheiten Gwei/Wei angegeben</a>), einem sehr kleinen Bruchteil der Währungseinheit Ether und umgerechnet weit weniger als einem Cent, verhältnismäßig sehr gering ausfällt.</p>



<p>5. <strong>Wie werden aus deiner Sicht Smarte Verträge die Welt verändern?</strong></p>



<p>Aufgrund ihre Eigenschaft, Transaktionen papierlos und aufwandskonform, transparent und fälschungssicher in die Wege zu leiten und aufgrund ihrer hohen Wiederverwendbarkeit, werden Smart Contracts einen signifikanten Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Gelingt es uns Smart Contracts ganz selbstverständlich in unser Tagesgeschehen zu integrieren, können sie dazu beitragen, den Menschen zukünftig von monotonen und repetitiven, faktenorientierten Tätigkeiten zu befreien und ihm mehr Freiraum für kreative Tätigkeiten zu schaffen. Sind die Smart Contracts erst einmal implementiert, können sie außerdem dazu beitragen, Transaktionskosten merklich zu verringern. Diesen Effekt können wir jedoch nur erzielen, wenn Smart Contracts auch entsprechend wiederverwendbar gestaltet sind. Daher ist eine gemeinsame Entwicklungsarbeit in einer möglichst offenen Entwicklungskultur notwendig. Auf die gleiche Art und Weise müssen auch die Herausforderungen offener, dezentraler Lösungsansätze angegangen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lesetipps vom Experten: </h2>



<p>Wer weitere Details zum Thema sucht, wird hier fündig: </p>



<ol><li>Das Buch von Antonopoulus &amp; Wood zum Thema „Mastering Ethereum“ bietet eine gute Beschreibung zum Proof of Stake (siehe Seite 321).</li><li>Eine Übersicht über die wichtigsten Erkenntnisse zu öffentlichen und geschlossenen Blockchains findet sich z.B. <a href="https://www.bitcoinsuisse.com/de/outlook/why-public-blockchains-are-the-future-2">hier</a>.</li><li>Für Interessierte findet sich im Ethereum-Yellow-Paper (Anhang G) eine Übersicht über die verschiedenen Komponenten, aus denen sich die Höhe der Transaktionskosten für einen Smart Contracts zusammensetzt.</li></ol>
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		<title>Ledger Man begins</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Scherer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2021 10:37:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Heldenepos Ledger Man ist gestartet. Begleiten sie unseren Comic-Superhelden in die Blockchain Ära. Erleben Sie spannende Abenteuer und erfahren Sie, wie Ledger Man die Welt der Logistik mit Blockchain besser macht. Freuen Sie sich monatlich auf eine neue Folge unserer Saga. Benjamin Diehard ist Wissenschaftler am Fraunhofer IML in Dortmund. Im Rahmen seiner täglichen [&#8230;]]]></description>
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<p>Das Heldenepos Ledger Man ist gestartet. Begleiten sie unseren Comic-Superhelden in die Blockchain Ära. Erleben Sie spannende Abenteuer und erfahren Sie, wie Ledger Man die Welt der Logistik mit Blockchain besser macht. Freuen Sie sich monatlich auf eine neue Folge unserer Saga.</p>



<p>Benjamin Diehard ist Wissenschaftler am Fraunhofer IML in Dortmund. Im Rahmen seiner täglichen Arbeit kommt er mit dem Blockchain-fähigen IoT-Device in Berührung und ist direkt begeistert von der Technologie hinter dem Device. Er recherchiert und lernt mehr über Blockchain, DLT und Smart Contracts. Damit startet seine Transformation zu Ledger Man.</p>



<p>Zukünftig wird der konkrete, alltägliche Problemstellungen der Logistik und des Supply Chain Managements mit Hilfe von Blockchain lösen. Hinter ihm steht die Helden-Agency Blockchain Europe. Schritt für Schritt entwickelt sich Ledger Man weiter und nimmt Sie mit auf seiner Reise.</p>



<p><a href="http://youtu.be/nUx6Qu_IHZ8(öffnet in neuem Tab)">Hier geht&#8217;s zu Ledger Man #1: Unexpected Developments</a></p>



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<p> </p>
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		<title>Blockchain Informationen, Anwendung und Weiterentwicklung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Scherer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2021 06:23:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die kostenfreien Angebote von Blockchain Europe nehmen Sie mit auf dem Weg in die Blockchain Ära. Egal, ob Sie am Anfang stehen und die Technologie und ihre Möglichkeiten erste kennenlernen wollen, bereits ein Basisverständnis aufgebaut haben und auf diesem Level in die Diskussion einsteigen wollen oder aber gleich direkt in die Umsetzung und Weiterentwicklung starten [&#8230;]]]></description>
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<p>Die <a href="https://blockchain-europe.nrw/angebot/">kostenfreien Angebote</a> von Blockchain Europe nehmen Sie mit auf dem Weg in die Blockchain Ära. Egal, ob Sie am Anfang stehen und die Technologie und ihre Möglichkeiten erste kennenlernen wollen, bereits ein Basisverständnis aufgebaut haben und auf diesem Level in die Diskussion einsteigen wollen oder aber gleich direkt in die Umsetzung und Weiterentwicklung starten wollen, hier werden Sie fündig. Wir möchten Blockchain greifbar und erlebbar machen, gemeinsam mit unserer Community weiterentwickeln und damit ganz konkrete Umsetzungsbeispiele schaffen.</p>



<p>Deshalb umfasst das Angebot neben Einführungsformaten auch Community- und Match-Making-Events, Anwenderworkshops sowie Konzeptionierungs- und Validierungspartnerschaften. Ihr Einstiegslevel ist aber nebensächlich, wenn es um eine Mitgliedschaft in unserer Community geht. Jedes Unternehmen, das Interesse hat, uns auf dem Weg in die Blockchain Ära zu begleiten, ist herzlich willkommen. Wer jetzt mit uns startet, kann die Entwicklung der Technologie verfolgen und bedarfsgerecht in eine Umsetzung einsteigen.</p>



<p>Unser Angebot wird kontinuierlich erweitert. Mittelfristig erwarten Sie eine Open Source Plattform für Software, Hardware und Geschäftsmodelle sowie eine Smart Contracts Bibliothek. Open Source heißt, die Elemente werden kostenfrei und öffentlich zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus bieten wir Testbeds an unserem Institut und einen Makerspace für den gemeinsamen Bau von Prototypen.</p>



<p>Mehr über unsere Angebote erfahren Sie <a href="https://blockchain-europe.nrw/angebot/">hier</a>.</p>
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		<title>Anwenderworkshop: Blockchain-basierte Geschäftsmodelle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Scherer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2021 08:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im März präsentiert Blockchain Europe seinen ersten Anwenderworkshop. Sie wollen wissen, welche Auswirkungen Blockchain auf Ihr Geschäftsmodell haben kann? Dann sollten Sie kostenfrei dabei sein. »Blockchain-basierte Geschäftsmodelle« startet am 10. März 2021 um 10 Uhr. Die Teilnahme an dem digitalen Workshop ist kostenfrei, allerdings wird um verbindliche Anmeldung gebeten. Die Blockchain-Technologie verändert Nutzenversprechen, Wertschöpfungsprozesse und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im März präsentiert Blockchain Europe seinen ersten Anwenderworkshop. Sie wollen wissen, welche Auswirkungen Blockchain auf Ihr Geschäftsmodell haben kann? Dann sollten Sie kostenfrei dabei sein. »Blockchain-basierte Geschäftsmodelle« startet am 10. März 2021 um 10 Uhr. Die Teilnahme an dem digitalen Workshop ist kostenfrei, allerdings wird um verbindliche Anmeldung gebeten. </p>



<p>Die Blockchain-Technologie verändert Nutzenversprechen, Wertschöpfungsprozesse und Ertragsmechanismen. Durch Smart Contracts, die Automatisierung von Prozessen und Finanzflüssen, neue Bezahlmodelle und Pay-Per-Use-Ansätze werden neuen Geschäftsmodelle ermöglicht. Die Blockchain-Technologie sorgt dabei für Transparenz und Vertrauen unter allen Akteuren in der Supply Chain.</p>



<p>In den kommenden fünf Jahren, so die aktuellen Prognosen, werden die erfolgreichsten Geschäftsmodelle der Logistik aus der Plattformökonomie kommen. Dabei gilt: Ohne Blockchain – kein Geschäft. Aber warum genau verändern sich Geschäftsmodelle durch Technologie? Mit welchen Methoden kann mein neues Geschäftsmodell aufgebaut werden? Wie verändert die Blockchain bestehende Geschäftsmodelle und warum? Und: Welche Geschäftsmodelle sind in der Zukunft möglich? Unsere Experten erklären Ihnen anwendungsorientiert die wichtigsten Methoden und Trends. </p>



<p><strong>10. März 2021 | 10.00 Uhr</strong></p>



<p><strong>Anwenderworkshop: Blockchain-basierte Geschäftsmodelle</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Anmeldung</h2>



<p>Wir freue uns über das große Interesse an unserem Angebot. Mehr zum Thema Blockchain-basierte Geschäftsmodelle bieten wir bei unserer <a href="https://blockchain-europe.nrw/unconference-blockchain-europe/">UnConference Blockchain Europe</a> in der Focus Session &#8222;Challenge my Businessmodel&#8220;.</p>



<p><span class="has-inline-color has-vivid-red-color"><strong>Unser Workshop ist ausgebucht. Leider ist eine Anmeldung nicht mehr möglich.</strong> </span></p>
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